"Die in Brüssel" - Porträts von Österreicherinnen und Österreichern bei der EU

Wer sind eigentlich die rund 800 österreichischen EU-Bediensteten, was tun sie in Brüssel (oder an anderen Dienstorten)? Mehr als 20 Jahre nach dem österreichischen EU-Beitritt ist es höchst an der Zeit nachzufragen. Unsere Online-Serie "Die in Brüssel" will die Menschen, die für "die EU" tätig sind, vor den Vorhang holen. Darum haben wir sie gebeten, selbst zu beschreiben, wer sie sind und was sie Tag für Tag tun - von Eritrea bis Luxemburg. Ihre Geschichten lesen Sie ab sofort hier. Die Serie wird laufend ergänzt.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Projekt? Oder möchten Sie mitmachen? Wir freuen uns über Ihr Feedback unter: susanne.weber@bka.gv.at.

Die porträtierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen sich freiwillig an unserer Aktion und haben ihre Texte selbst verfasst. Diese spiegeln ihre persönlichen Ansichten wider und müssen nicht mit jenen der Online-Redaktion übereinstimmen.

  • Ernst Rabl: "Die EU – bester Garant für ein friedliches Zusammenleben"

    Ernst Rabl © Rabl (privat)

    Ernst Rabl aus Klosterneuburg startete seine berufliche Laufbahn in Österreich im Handel. Seit 1998 arbeitet er für die EU-Kommission in Luxemburg, aktuell im Bereich Finanzen und Verträge.

  • Bernhard Schima: "Bei einem Job in der EU ist egal, woher jemand kommt. Es zählt nur, was sie oder er zu sagen hat"

    Bernhard Schima © Schima (privat)

    Bernhard Schima aus Wien arbeitet als Rechtsberater für den Juristischen Dienst der EU-Kommission in Brüssel. Seit 1995, dem Jahr des österreichischen EU-Beitritts, ist er für die EU tätig.

  • Wolfgang Streitenberger: "Wir müssen in Europa ein Auseinanderdriften zwischen Reich und Arm, zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten vermeiden"

    Wolfgang Streitenberger © Streitenberger (privat)

    Wolfgang Streitenberger ist seit 1996 EU-Beamter. Als Berater für Regionalpolitik und Stadtentwicklung setzt er sich für die europäischen Regionen ein.

  • Richard Winkelhofer: "Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel"

    Richard Winkelhofer © Richard Winkelhofer (privat)

    Der Jurist aus Wien war zwei Jahre bei der EULEX-Mission im Kosovo tätig. Seit 2011 arbeitet er in Brüssel, zunächst an der österreichischen EU-Vertretung, nun im Europäischen Auswärtigen Dienst.

  • Christian Kirchsteiger: "Der Schlüssel für eine europäische Karriere? Neugier auf die Welt"

    Christian Kirchsteiger © Christian Kirchsteiger

    Der Physiker aus Oberösterreich arbeitet nach internationalen Karriere-Stationen nun für die Europäische Kommission im Bereich Nuklearsicherheit

  • Peter Niklas: "Für mich ist es gar kein Widerspruch, mich als Innviertler, Österreicher und Europäer zu fühlen."

    Peter Niklas © Peter Niklas

    Als Finanzexperte achtet der Oberösterreicher auf die korrekte Verwaltung und Verwendung von EU-Geldern. Seine EU-Karriere startete er 1999 bei der Generaldirektion für Fischereipolitik.

  • Edith Hofer: "Für mich hat der EU-Beitritt persönlich sehr viel gebracht"

    Edith Hofer © Edith Hofer

    Die Energie-Expertin aus dem Mühlviertel studierte Rechtswissenschaften in Linz. Seit Jänner 2011 arbeitet sie in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission.

  • Wolfgang Bogensberger: "Ich habe einen an- und manchmal aufregenden Tagesablauf – mit den Arbeitssprachen Französisch, Englisch und Deutsch"

    Wolfgang Bogensberger © Wolfgang Bogensberger

    Der Steirer ist ehemaliger Jugendrichter und wirkt in Brüssel an der Europäisierung des Strafrechts mit.

  • Thomas Wieser: "Gestalten muss man zu Hause und in Brüssel"

    Thomas Wieser © Thomas Wieser

    Der ehemalige Mitarbeiter im Finanzministerium ist Chef-Koordinator der Eurogruppe und damit "Mister Euro". Seine Aufgabe: Entscheidungen der Finanzministerinnen und Finanzminister vorzubereiten.

  • Michael Alfons: "Jugendarbeitslosigkeit, Steuerflucht, Klimaschutz und Außenpolitik verlangen längst nach europäischen Antworten"

    Michael Alfons © Michael Alfons privat

    Der gebürtige Niederösterreicher arbeitet in der Verwaltung des Europäischen Parlaments. Hier kümmert er sich um die Beziehungen zwischen dem EU-Parlament und den Parlamenten in den Mitgliedstaaten.

  • Christian Mahnahl: "Ich bin ein begeisterter EU-Kritiker, aber kein EU-Skeptiker"

    Christian Mahnahl © TesfaNews

    Der Absolvent der Diplomatischen Akademie Wien leitet die EU-Delegation in Eritrea. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklungszusammenarbeit.

  • Julia Lemonia Raptis: "Es gibt keinen typischen Tag in der Kommission"

    Julia Lemonia Raptis

    Die studierte Juristin aus Linz arbeitet seit 2013 im Bereich EU-Finanzmarktregulierung. Davor war sie mehrere Jahre für die Finanzmarktaufsicht tätig.