Österreichs Kaufkraft liegt im Spitzenfeld
Österreich hat es in 50 Jahren vom Nachzügler ins europäische Spitzenfeld geschafft. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner zählt es heute zu den reichsten Staaten der Welt. In der EU liegt es hinter Luxemburg, Irland und den Niederlanden an vierter Stelle und auf doppelt so hohem Niveau wie die meisten neuen EU-Mitgliedsländer. Das BIP pro Einwohner betrug 31.140 Euro. Die EU-27 erwirtschaftete 2006 ein BIP je Einwohner von 23.600 Euro. Gemessen in Kaufkraft lag das BIP pro Kopf fast 30 Prozent über dem EU-27-Durchschnitt.
Während Österreichs Wirtschaftswachstum über dem Durchschnitt der Eurozone liegt und schneller zunimmt als jenes der größten Handelspartner, gehören Arbeitslosen- und Inflationszahlen zu den niedrigsten in Europa. Die Beschäftigung befindet sich nach wie vor auf einem historischen Höchststand. Die Inflationsrate sank 2006 auf 1,7 Prozent und liegt damit innerhalb des Stabilitätszieles der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent. Unter den Ländern der Eurozone ist Österreich neben Finnland und den Niederlanden derzeit das preisstabilste Land. Die öffentliche Verschuldung geht stetig zurück, gleichzeitig steigen die Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur.