Beschäftigungs- und Arbeitslosenquote
Am 3. März 2010 präsentierte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die europäische Wirtschaftsstrategie "EU-2020". Ein zentraler Punkt dieser Nachfolgestrategie der "Lissabon-Agenda für Wachstum und Beschäftigung" ist die Verringerung der Arbeitslosigkeit.
Nach dem kontinuierlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit seit Anfang 2008 als Folge der Wirtschaftskrise, stabilisierte sich die Arbeitsmarktsituation im Jahr 2010 – allerdings auf hohem Niveau. Laut Statistikamt Eurostat lag die Arbeitslosenquote im Euroraum in den Monaten Jänner bis Dezember 2010 bei rund 10 Prozent.
Im August 2011 waren nach Schätzungen des europäischen Statistikamtes in der EU 22,785 (9,5 Prozent) Millionen Menschen ohne Beschäftigung, davon 15,739 Millionen (10 Prozent) in der Eurozone. Gegenüber Juli hat die Zahl der Arbeitslosen in der EU27 um 62.000 und im Euroraum um 38.000 abgenommen. Gegenüber August 2010 fiel die Zahl der Arbeitslosen in der EU um 300.000 und in der Eurozone um 215.000.
In Österreich waren im August 2011 rund 162.000 Menschen ohne Job. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent. Damit verzeichnet Österreich vor den Niederlande (4,4 Prozent) und vor Luxemburg (4,9 Prozent) die niedrigste Arbeitslosenquote innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten.
Mehr zum Thema "Beschäftigung"
(Quelle: )