Europa-Partnerschaft

Stand: 22. Jänner 2010
Autoren: chö/msc

Die Europa-Partnerschaft wurde zwischen der Europäischen Kommission und der Republik Österreich am 1. Juli 2008 geschlossen. Auf dieser Seite informieren wir Sie über gemeinsam beschlossene Projekte.

Projekt 2009 – AusBildung wird Zukunft

Die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen ist nicht nur eine nationale Priorität, sondern auch ein zentrales Anliegen der Europäischen Union. Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert die EU allein in Österreich Projekte in der Höhe von 472 Millionen Euro in der Periode 2007 bis 2013. Dieser Betrag wird um weitere 600 Millionen Euro aus nationalen Mitteln ergänzt (Ko-Finanzierung). Das Budget fließt in Maßnahmen, die der Qualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dienen, die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung fördern und Maßnahmen für Lebensbegleitendes Lernen initiieren. Gemeinsam mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) wird die Europa-Partnerschaft Anfang des Jahres 2010 in TV- und Hörfunkspots vor allem jene AMS-Projekte vorstellen, die mit diesen ESF-Geldern gefördert werden. Vor allem werden Kurse ins Zentrum gerückt, die im Bereich der zukunftsträchtigen Ökoenergie Qualifizierung anbieten. Denn diese Branchen werden in Zukunft auf Grund des Klimawandels vermehrt qualifiziertes Personal benötigen.

  • Projektlaufzeit: Ende Jänner bis Mitte Februar 2010
  • Genehmigte Projektkosten: 99.000 Euro

Zu den Projektdetails "AusBildung wird Zukunft"

Auftragnehmer:

Österreichischer Rundfunk
Würzburggasse 30
1136 Wien
Webseite: http://kundendienst.orf.at/

Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.

Projekt 2009 – EUropabildung 2015

Das Schulfach "Europa" gibt es zwar (noch) nicht, dennoch ist es in vielen Schulen allgegenwärtig. Anfang Oktober kamen 109 Lehrerinnen und Lehrer aus Österreich zu einer dreitägigen Konferenz in der Europäischen Kulturhauptstadt Linz'09 zusammen. Der Titel der Veranstaltung lautete: "EUropabildung 2015. Wie kann die Schule auf das Leben im vereinten Europa vorbereiten?"

Ziele waren der Erfahrungsaustausch unter den Lehrerinnen und Lehrern, die Vernetzung und die gemeinsame (Weiter-)Entwicklung von innovativen Methoden für den Unterricht. Dabei verstehen wir innovativ im Sinne, dass "Europa" in der Schule verstärkt Thema wird und bleibt und Schülerinnen und Schüler ermöglicht, sich selber ein Bild über die Europäische Union zu machen. Hier finden Sie die Ergebnisse der Konferenz und eine Zusammenfassung.

  • Projektlaufzeit: 7. bis 9. Oktober 2009
  • Projektkosten: 44.880,68 Euro

Auftragnehmer:

Redoutensäle - Veranstaltungsort
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Abteilung Gebäude und Beschaffungsmanagement
Bahnhofplatz 1
4021 Linz
Webseite: www.land-oberoesterreich.at
Projektteilkosten: 3.513 Euro

Promenadenhof - Catering
Seeber Gastro GmbH
Promenade 39
4020 Linz
Webseite: www.promenadenhof.at
Projektteilkosten: 9.115,60 Euro

Leeway Leadership Consulting GmbH - Moderation
Mag. Alfred Faustenhammer
Franz-Josefs-Kai 53/10
1010 Wien
Webseite: www.leeway.at
Projektteilkosten: 9.160,34 Euro

Park Inn Linz - Übernachtung
Hessenplatz 16-18
4020 Linz
Webseite: www.linz.parkinn.at
Projektteilkosten: 20.952 Euro

image media Digitaldruck GmbH – Ausstattung
Weiherweg 1
6372 Oberndorf
Webseite: www.image-media.com
Projektteilkosten: 2.139,74 Euro

Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.

Projekt 2009 – Europa bei uns

Oft nehmen wir die Europäische Union als Gebilde wahr, das sehr weit weg von uns, abgehoben, da oben in Brüssel, fern der Bürgerinnen und Bürger agiert und eigentlich bei uns, in den Städten und Gemeinden, gar nicht "angekommen" ist. Bei näherem Hinschauen zeigt sich: Ganz so ist das nicht. Es sind die ganz konkreten Projekte, kleine wie große, im Tourismus, der Landwirtschaft, im Sozialbereich, die wichtig für die Entwicklung in den Regionen sind, die es aber ohne Unterstützung aus EU-Fonds oft überhaupt nicht geben würde. Nur: die wenigsten wissen, dass die Europäische Union bei diesen Initiativen mitwirkt. Gemeinsam mit den österreichischen Regionalmedien, jenen die direkt in den Bezirken und Gemeinden beheimatet sind, stellten wir die erfolgreichsten dieser Projekte vor.

Auftragnehmer:

Verband der Regionalmedien Österreichs
Esterhazygasse 4a/2/17
A-1060 Wien
Webseite: http://www.vrm.at

Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.

Projekt 2008 – EUropa erschreiben

Im Spätherbst 2008 startete die Europa-Partnerschaft ihr erstes Projekt, die zehnteilige Workshopreihe "EUropa erschreiben". Redakteurinnen und Redakteure von Schülerzeitungen erarbeiten mit der Unterstützung von profilierten Journalistinnen und Journalisten europäische Themen. Dabei interviewen insgesamt 88 Jugendliche aus allen Bundesländern Expertinnen und Experten aus dem Bereich Europapolitik, feilten an ihren Recherche- und Schreibtechniken und schrieben die Zukunft Europas mit.

Ziel ist es mit diesen Workshops verstärkt Schülerinnen und Schüler als Partner dafür zu gewinnen, Europa in den Schulen vermehrt zum Thema zu machen.

Die verfassten Artikel finden Sie online auf derStandard.at - EUropa erschreiben.

  • Projektlaufzeit: Dezember 2008 bis Mai 2009
  • Projektkosten: 55.420,56 Euro

Auftragnehmer:

Bund Europäischer Jugend/Junge Europäische Föderalisten Österreichs (BEJ/JEF)
Lassingleithnerplatz 2/3
A-1020 Wien
Webseite: http://www.jef.at

Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.

Europa-Partnerschaft – Hintergrund

Gemeinsam besser über Europa informieren. Das ist der Grundgedanke der zwischen der Republik Österreich und der Europäischen Union geschlossenen Europa-Partnerschaft. Ihr Ziel ist es, einen Beitrag zu einem offenen, kritischen Diskurs in Österreich über die Europäische Union zu leisten und objektiv aufbereitete Information anzubieten.

Getragen wird die Europa-Partnerschaft vom Bundeskanzleramt, dem Außenministerium, sowie der Vertretung der Europäischen Kommission und des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich. Je nach Projektvorhaben werden die entsprechenden Fachministerien beigezogen. Aktuell sind dies das Unterrichts-, das Sozial- und das Lebensministerium. Die Europa-Partner planen und organisieren gemeinsam Projekte, die der besseren Information über den europäischen Einigungsprozess dienen. Schwerpunkte im Jahr 2009 waren Europabildung und die Wahlen zum Europäischen Parlament. Für 2010 steht der Kampf gegen den Klimawandel und Maßnahmen für Beschäftigung im Zentrum.

Die Europa-Partnerschaft wurde am 1. Juli 2008 auf vier Jahre geschlossen. Ihre rechtliche Basis ist der Beschluss der Europäischen Kommission KOM C (2004) 4841 vom 15.12.2004

Sämtliche Projekte aus dieser Partnerschaft werden zu 100 Prozent aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert. Das jährlich verfügbare Budget beträgt 300.000 Euro.

Der Bundespressedienst fungiert in dieser Partnerschaft als so genannte Zwischengeschaltete Einrichtung. Er handelt in dieser Funktion im Auftrag der Europäischen Kommission und ist für die korrekte Projektabwicklung zuständig. Dazu gehören unter anderem Projektentwicklung, Auftragsvergabe und Berichtswesen.

Samo Kobenter und Karl Doutlik sitzen bei der Unterzeichnung an einem antiken Schreibtisch.

Vertragsunterzeichnung Sektionsleiter Dr. Samo Kobenter vom Bundeskanzleramt/ Bundespressedienst (links) und der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich DI Karl Doutlik bei der Vertragsunterzeichnung der Managementpartnerschaft am 1. Juli 2008. (© HBF/ Wenzel)

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