Europa-Partnerschaft
Stand: 4. August 2010
Autoren: chö/msc/swe
Die Europa-Partnerschaft wurde zwischen der Europäischen Kommission und der Republik Österreich am 1. Juli 2008 geschlossen. Auf dieser Seite informieren wir Sie über gemeinsam beschlossene Projekte.
Projekt 2010 – Klimawandel – Jeder Beitrag zählt
Globale Erwärmung, Energiesparen, die Zukunft der Mobilität mit Elektroautos: Das Schlagwort "Klimawandel" ist zwar von der Wirtschaftskrise aus den Schlagzeilen verdrängt worden, das Gegensteuern bleibt dadurch freilich um nichts weniger dringlich. Was kann jede und jeder einzelne zu mehr Umweltbewusstsein beitragen, wie können wir die Herausforderungen bewältigen? Und wie kann die Lebenswelt Schule junge Menschen fit für eine Welt machen, die schonender als bisher mit ihren Ressourcen umgehen wird (müssen)? Diese und andere Fragen sollen im Mittelpunkt einer dreitägigen Konferenz für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern in Innsbruck sein.
Ziel der für Mitte November geplanten Konferenz ist es, einerseits zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch der Lehrkräfte beizutragen, die sich bereits mit diesen Themen beschäftigen. Andererseits soll der Beitrag der Europäischen Union zur Bewältigung des Klimawandels hervorgestrichen werden.
Bereits 2009 hat in Linz eine Konferenz für die Zielgruppe der Lehrerinnen und Lehrer unter dem Titel stattgefunden.
- Projektlaufzeit: 10. bis 12. November 2010
- Voraussichtliche Projektkosten: 73.771,60 Euro
Auftragnehmer:
Konferenzort und -catering:
Ausbildungszentrum für Tourismus
Villa Blanka Innsbruck
Weiherburggasse 31
6020 Innsbruck
Telefon: +43 512 292 413
Fax: +43 512 292 413 11
E-Mail: Marketing@villablanka.com
Website:
Unterkunft, Bewirtung Abendempfang:
Hotel Hilton Innsbruck
Salurner Straße 15
6020 Innsbruck
Telefon: 0043 512 593 50
Fax: 0043 512 5935 220
E-Mail: event.innsbruck@hilton.com
Website:
Transfers in Innsbruck:
Busreisen Heiss
Unterer Stadtplatz 15
6060 Hall in Tirol
Telefon: 05223 577 00
Fax: 05223 577 00-40
E-Mail: reisebuero@busreisen-heiss.at
Website:
Moderation:
Leeway Leadership Consulting GmbH
Geschäftsführer Mag. Alfred Faustenhammer
Franz-Josefs-Kai 53/10
1010 Wien
Telefon: +43 1 532 14 95
Mobil: +43 699 1101 57 56
E-Mail: alfred.faustenhammer@leeway.at
Website:
Abendprogramm:
Univ.-Prof. Dr. Heinz Oberhummer
Für die "Science Busters"
Atominstitut der Österreichischen Universitäten
TU Wien
Wiedner Hauptstraße 8-10
1040 Wien
Mobil: 0676 412 34 09
E-Mail: martin@puntigam.at und heinz@oberhummer.at
Website:
Reisekostenersatz Referentinnen und Referenten:
Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)
ÖBB-Personenverkehr AG
Wagramer Straße 17-19
1220 Wien
Telefon: +43 1 930 00 0
E-Mail: service@pv.oebb.at
Website:
Technische Dienstleistungen:
Firma Megasound
Der Verleih – Ton, Licht, Bühnen, Großbild
Innrain 14P
6020 Innsbruck
Telefon: 0512 58 22 22
Fax: 0512 58 22 00
E-Mail: info@megasound.at
Website:
Dieses Projekt wird zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Projekt 2010 – Älter macht besser – Länger im Job durch Qualifizierung
"Älter macht besser" – Menschen länger im Erwerbsleben zu halten und sie gut weiterzubilden (Stichwort Lebenslanges Lernen) wird in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger. Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Arbeitskräfte steht daher im Mittelpunkt der geplanten Informationskampagne im Hörfunk. Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert die EU nämlich gezielt Qualifizierungsmaßnahmen für ältere Arbeitskräfte ("Qualifizierungsförderung für Beschäftigte"). Und auch Unternehmen, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, werden unterstützt ("Qualifizierungsberatung für Betriebe"). Insgesamt stellt der ESF in Österreich für Projekte in der Periode 2007 bis 2013 472 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird von Österreich um weitere 600 Millionen Euro ergänzt.
Radio-Spots in den Regionalprogrammen des Österreichischen Rundfunks (ORF) sollen Informationen zu diesen EU-geförderten Projekten liefern und in Beispielen aufzeigen, wie alle von Höherqualifizierung profitieren können – die Arbeitskräfte selbst, die Unternehmen und nicht zuletzt der Arbeitsmarkt.
Wie beim Projekt wird auch für dieses Projekt neben den Radio-Spots ein zweiter Informationskanal (Hotline, Website) zur Verfügung gestellt, der diesmal beim Arbeitsmarktservice (AMS) angesiedelt ist.
- Projektlaufzeit: Oktober bis November 2010
- Voraussichtliche Projektkosten: 99.845,33 Euro
Auftragnehmer:
ORF Enterprise
Würzburggasse 30
1136 Wien
Website:
Dieses Projekt wird zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Projekt 2010 - "eurotours 2010"
26 junge österreichische Journalistinnen und Journalisten reisen in 26 EU-Staaten (alle außer Österreich), um vor Ort zu recherchieren. So soll ein europaweiter Vergleich zu Fragen der Migration und Integration ermöglicht werden. Die Auswahl der Journalistinnen und Journalisten für das Projekt erfolgt durch eine unentgeltliche
Kooperation mit der Österreichischen Medienakademie / . Als Ergebnis legt jeder Teilnehmende nach den Recherchen (August/September 2010) einen journalistischen Beitrag (sei es in Print-, Online-Form oder audiovisuell) vor. Der Beitrag erscheint sowohl im Medium der Journalistinnen und Journalisten als auch auf der Plattform Facebook.
- Projektlaufzeit: Anfang Juli bis Jahresende 2010
- Maximale Projektkosten: 50.000 Euro
Zu den Projektdetails eurotours 2010
eurotours 2010 auf Facebook:
Auftragnehmer:
Intercity Hotel Wien (Kick-Off am 12. August 2010 in Wien)
Mariahilfer Straße 122
1070 Wien
Website:
Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft (Reisemanagement)
Dresdner Straße 81-85
1200 Wien
Website:
Facebook Ireland Limited (Werbeeinschaltungen)
Hanover Reach, 5-7 Hanover Quay
Dublin 2 Irland
Website:
Firma "floorfour" (grafisches Design)
Weyringergasse 34/2
1040 Wien
Website:
Dieses Projekt wird zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Projekt 2009 – AusBildung wird Zukunft
Die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen ist nicht nur eine nationale Priorität, sondern auch ein zentrales Anliegen der Europäischen Union. Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert die EU allein in Österreich Projekte in der Höhe von 472 Millionen Euro in der Periode 2007 bis 2013. Dieser Betrag wird um weitere 600 Millionen Euro aus nationalen Mitteln ergänzt (Co-Finanzierung). Das Budget fließt in Maßnahmen, die der Qualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dienen, die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung fördern und Maßnahmen für Lebensbegleitendes Lernen initiieren. Gemeinsam mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) hat die Europa-Partnerschaft Anfang des Jahres 2010 in vor allem jene AMS-Projekte vorgestellt, die mit diesen ESF-Geldern gefördert werden. Vor allem wurden Kurse ins Zentrum gerückt, die im Bereich der zukunftsträchtigen Ökoenergie Qualifizierung anbieten. Denn diese Branchen werden in Zukunft auf Grund des Klimawandels vermehrt qualifiziertes Personal benötigen.
- Projektlaufzeit: 27. Jänner bis 28. Februar 2010
- Projektkosten: 98.999,46 Euro
Zu den Projektdetails "AusBildung wird Zukunft"
Auftragnehmer:
Österreichischer Rundfunk
Würzburggasse 30
1136 Wien
Webseite:
Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Projekt 2009 – EUropabildung 2015
Das Schulfach "Europa" gibt es zwar (noch) nicht, dennoch ist es in vielen Schulen allgegenwärtig. Anfang Oktober kamen 109 Lehrerinnen und Lehrer aus Österreich zu einer dreitägigen Konferenz in der zusammen. Der Titel der Veranstaltung lautete: "EUropabildung 2015. Wie kann die Schule auf das Leben im vereinten Europa vorbereiten?"
Ziele waren der Erfahrungsaustausch unter den Lehrerinnen und Lehrern, die Vernetzung und die gemeinsame (Weiter-)Entwicklung von innovativen Methoden für den Unterricht. Dabei verstehen wir innovativ im Sinne, dass "Europa" in der Schule verstärkt Thema wird und bleibt und Schülerinnen und Schüler ermöglicht, sich selber ein Bild über die Europäische Union zu machen. Hier finden Sie die Ergebnisse der Konferenz und eine Zusammenfassung.
- Projektlaufzeit: 7. bis 9. Oktober 2009
- Projektkosten: 44.880,68 Euro
Auftragnehmer:
Redoutensäle - Veranstaltungsort
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Abteilung Gebäude und Beschaffungsmanagement
Bahnhofplatz 1
4021 Linz
Webseite:
Projektteilkosten: 3.513 Euro
Promenadenhof - Catering
Seeber Gastro GmbH
Promenade 39
4020 Linz
Webseite:
Projektteilkosten: 9.115,60 Euro
Leeway Leadership Consulting GmbH - Moderation
Mag. Alfred Faustenhammer
Franz-Josefs-Kai 53/10
1010 Wien
Webseite:
Projektteilkosten: 9.160,34 Euro
Park Inn Linz - Übernachtung
Hessenplatz 16-18
4020 Linz
Webseite:
Projektteilkosten: 20.952 Euro
image media Digitaldruck GmbH – Ausstattung
Weiherweg 1
6372 Oberndorf
Webseite:
Projektteilkosten: 2.139,74 Euro
Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Projekt 2009 – Europa bei uns
Oft nehmen wir die Europäische Union als Gebilde wahr, das sehr weit weg von uns, abgehoben, da oben in Brüssel, fern der Bürgerinnen und Bürger agiert und eigentlich bei uns, in den Städten und Gemeinden, gar nicht "angekommen" ist. Bei näherem Hinschauen zeigt sich: Ganz so ist das nicht. Es sind die ganz konkreten Projekte, kleine wie große, im Tourismus, der Landwirtschaft, im Sozialbereich, die wichtig für die Entwicklung in den Regionen sind, die es aber ohne Unterstützung aus EU-Fonds oft überhaupt nicht geben würde. Nur: die wenigsten wissen, dass die Europäische Union bei diesen Initiativen mitwirkt. Gemeinsam mit den österreichischen Regionalmedien, jenen die direkt in den Bezirken und Gemeinden beheimatet sind, stellten wir die erfolgreichsten dieser Projekte vor.
- Projektlaufzeit: April bis Mai 2009
- Projektkosten: 143.010 Euro
Auftragnehmer:
Verband der Regionalmedien Österreichs
Esterhazygasse 4a/2/17
1060 Wien
Webseite:
Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Projekt 2008 – EUropa erschreiben
Im Spätherbst 2008 startete die Europa-Partnerschaft ihr erstes Projekt, die zehnteilige Workshopreihe "EUropa erschreiben". Redakteurinnen und Redakteure von Schülerzeitungen erarbeiten mit der Unterstützung von profilierten Journalistinnen und Journalisten europäische Themen. Dabei interviewten insgesamt 88 Jugendliche aus allen Bundesländern Expertinnen und Experten aus dem Bereich Europapolitik, feilten an ihren Recherche- und Schreibtechniken und schrieben die Zukunft Europas mit.
Ziel ist es mit diesen Workshops verstärkt Schülerinnen und Schüler als Partner dafür zu gewinnen, Europa in den Schulen vermehrt zum Thema zu machen.
Die verfassten Artikel finden Sie online auf .
- Projektlaufzeit: Dezember 2008 bis Mai 2009
- Projektkosten: 55.420,56 Euro
Auftragnehmer:
Bund Europäischer Jugend/Junge Europäische Föderalisten Österreichs (BEJ/JEF)
Lassingleithnerplatz 2/3
1020 Wien
Webseite:
Dieses Projekt wurde zur Gänze aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert.
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Europa-Partnerschaft – Hintergrund
Gemeinsam besser über Europa informieren. Das ist der Grundgedanke der zwischen der Republik Österreich und der Europäischen Union geschlossenen Europa-Partnerschaft. Ihr Ziel ist es, einen Beitrag zu einem offenen, kritischen Diskurs in Österreich über die Europäische Union zu leisten und objektiv aufbereitete Information anzubieten.
Getragen wird die Europa-Partnerschaft vom Bundeskanzleramt, dem Außenministerium, sowie der Vertretung der Europäischen Kommission und des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich. Je nach Projektvorhaben werden die entsprechenden Fachministerien beigezogen. Aktuell sind dies das Unterrichts-, das Sozial- und das Lebensministerium. Die Europa-Partner planen und organisieren gemeinsam Projekte, die der besseren Information über den europäischen Einigungsprozess dienen. Schwerpunkte im Jahr 2009 waren Europabildung und die Wahlen zum Europäischen Parlament. Für 2010 steht der Kampf gegen den Klimawandel und Maßnahmen für Beschäftigung im Zentrum.
Die Europa-Partnerschaft wurde am 1. Juli 2008 auf vier Jahre geschlossen. Ihre rechtliche Basis ist der
Sämtliche Projekte aus dieser Partnerschaft werden zu 100 Prozent aus den Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union finanziert. Das jährlich verfügbare Budget beträgt 300.000 Euro.
Der Bundespressedienst fungiert in dieser Partnerschaft als so genannte Zwischengeschaltete Einrichtung. Er handelt in dieser Funktion im Auftrag der Europäischen Kommission und ist für die korrekte Projektabwicklung zuständig. Dazu gehören unter anderem Projektentwicklung, Auftragsvergabe und Berichtswesen.

Vertragsunterzeichnung
Sektionsleiter Dr. Samo Kobenter vom Bundeskanzleramt/ Bundespressedienst (links) und der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich DI Karl Doutlik bei der Vertragsunterzeichnung der Managementpartnerschaft am 1. Juli 2008.
(© HBF/ Wenzel)
Alle hier angegebenen Beträge verstehen sich inklusive Steuern und Abgaben.