AusBildung wird Zukunft – Europa macht's möglich!

75 Millionen Euro! Mit diesem Betrag fördert die EU Jahr für Jahr Ausbildungs- und Qualifizierungsprojekte am österreichischen Arbeitsmarkt. Sie unterstützt damit die Bundesregierung maßgeblich bei ihrem zentralen Anliegen, Jobsuchenden neue Chancen zu eröffnen. Denn die Jobs der Zukunft erfordern gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Qualifikationen in den Bereichen Technik, Gesundheit und Umwelt sind gefragt wie selten zuvor.

Mit der Initiative "AusBildung wird Zukunft – Europa macht's möglich" wollen die Bundesregierung und die Europäische Union ganz konkrete Projekte hin zu neuen, besseren Jobs aufzeigen. Diese Projekte werden oder wurden großteils von der EU aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert. Sie leistet damit gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz einen wichtigen und unmittelbaren Beitrag für Arbeitsplätze mit Zukunft in Österreich.

Im Zeitraum von 1. Jänner 2007 bis 31. Dezember 2008 gab es 157.000 Teilnahmen (Doppelzählungen sind möglich). Etwa 524 Millionen Euro sind es, die im ESF für die laufende Finanzperiode (2007 bis 2013) für Österreich reserviert sind. Die Schwerpunkte der Projekte liegen auf Aus- und Weiterbildung von arbeitslosen Menschen, der Höherqualifizierung von Beschäftigten, insbesondere älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Betrieben sowie der Förderung von Menschen mit Behinderung. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sind diese Gelder gut investiert.

EU-weit profitiert jeder zehnte Arbeitssuchende direkt von ESF-Programmen. Gut 200.000 sozial Benachteiligte finden Unterstützung in ESF-Projekten. Rund vier Millionen Europäerinnen und Europäer nehmen an vom ESF mitfinanzierten Weiterbildungsmaßnahmen für bessere Chancen am Arbeitsmarkt teil.

Barroso

Barroso über den ESF: "Wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit"
(© EU-Kommission)

José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, zur Bedeutung des ESF: "Der Europäische Sozialfonds ist eines der wichtigsten Instrumente der Europäischen Union zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Gewährleistung einer integrativen Gesellschaft. Die Bereitstellung von Mitteln für die berufliche Aus-und Weiterbildung sowie die Integration benachteiligter Gruppen in den Arbeitsmarkt ermöglicht es uns, gezielt und nachhaltig auf die soziale Dimension der Wirtschaftskrise zu reagieren. Gleichzeitig ist die durch den ESF forcierte Investition in Bildung die beste Vorsorge, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft in Zukunft noch besser abzusichern."

Konkrete Projekte in Österreich

"AusBildung wird Zukunft – Europa macht's möglich" präsentiert hier eine Auswahl an laufenden beziehungsweise bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekten zur besseren Qualifizierung von Arbeitslosen und Förderung von Menschen mit Behinderung. Sie sind Teil der gemeinsamen Anstrengungen der Bundesregierung und der EU zu mehr Jobs mit Zukunft.

Klicken Sie auf die Landkarte, um zu den Projekten in Ihrer Region zu gelangen.


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Einteilung der Projekte nach Bundesland und Projektkategorie

"AusBildung wird Zukunft – Europa macht's möglich" ist eine gemeinsame Initiative der österreichischen Bundesregierung und der Europäischen Kommission im Rahmen der Europa-Partnerschaft. Die Initiative wird finanziert aus Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union.

Sie wird unterstützt durch das Arbeitsmarktservice Österreich und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Logo: Arbeitsmarkt Service
Logo: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Logo: Europäischer Sozialfonds

Weitere Informationen erhalten Sie beim Europatelefon:

Telefon: 0800 22 11 11 (kostenfrei Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr)
E-Mail: europatelefon@bka.gv.at