Älter macht besser

"Älter macht besser" – Menschen länger im Erwerbsleben zu halten und sie gut weiterzubilden (Stichwort "Lebenslanges Lernen") wird in unserer alternden Gesellschaft immer wichtiger. Kaum ein Betrieb kann sich dieser Herausforderung verschließen.

Aber auch die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fühlen sich noch lange nicht als "altes Eisen", sondern möchten ihr Know-How und ihre Erfahrungen möglichst lange einbringen. Laufende Schulungen sind der Schlüssel, um das notwendige Wissen am Arbeitsplatz auf dem aktuellen Stand zu halten.

Die EU-Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Arbeitskräfte steht daher im Mittelpunkt der Hörfunk-Informationsinitiative "Älter macht besser". Denn: Ältere Beschäftigte sind wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Förderprogramme helfen ganz konkret, sie im Arbeitsprozess zu halten.

Über den Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert die EU gezielt Qualifizierungsmaßnahmen für ältere Arbeitskräfte ("Qualifizierungsförderung für Beschäftigte", QfB). Und auch Unternehmen, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, werden unterstützt ("Qualifizierungsberatung für Betriebe", QBB). Insgesamt stellt der ESF in Österreich für Projekte in der Periode 2007 bis 2013 472 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird von Österreich um weitere 600 Millionen Euro ergänzt.

Die Kampagne "Älter macht besser – Länger im Job durch Qualifizierung"

Von 8. bis 28. November 2010 wurden in allen neun Bundesländern Radio-Spots gesendet. Das Besondere daran: Die Betroffenen kamen selbst zu Wort, also ältere Arbeitskräfte, aber auch die Unternehmensleitung.

Die Radio-Spots in den Regionalprogrammen des Österreichischen Rundfunks (ORF) lieferten Informationen zu diesen EU-geförderten Projekten und zeigten in Beispielen auf, wie alle von Höherqualifizierung profitieren können – die Arbeitskräfte selbst, die Unternehmen und nicht zuletzt der Arbeitsmarkt und die gesamte Gesellschaft.

Die Informationsinitiative wurde im Rahmen der Europapartnerschaft umgesetzt. Für dieses Projekt fungieren als Partner das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) sowie das Arbeitsmarktservice (AMS).

Kontaktmöglichkeit für Interessierte

Alle Informationen zu dieser Aktion der Europapartnerschaft finden Sie auf der Projekt-Webseite des AMS.

Wenn Sie sich für konkrete Fördermaßnahmen interessieren, wenden Sie sich bitte an Ihre regionale Geschäftsstelle des AMS

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