Über die Europapartnerschaft

Die "Europapartnerschaft" ist mit Ende 2014 ausgelaufen. In diesem Kapitel informieren wir Sie über die Projekte, die während dieser Zeit initiiert und umgesetzt worden sind.

Wer wir sind

Partner in der Europapartnerschaft sind vier Institutionen:

Vertreterinnen und Vertreter der Europapartnerschaft

Vertreterinnen und Vertreter der Europapartnerschaft Sektionschef Wolfgang Trimmel, Bundespressedienst/Bundeskanzleramt (Vierter von links) und Richard Kühnel, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich (Fünfter von links) mit dem unterzeichneten Vertrag 2012-2016. Wien, Juli 2012 (© Europäische Kommission)

Zusätzlich werden projektabhängig weitere Institutionen und Ministerien in die so genannte "Steuerungsgruppe" für die Europapartnerschaft an Bord genommen.

Die Ziele der Europapartnerschaft

Ganz nach dem Motto "Europa entdecken – wissen – nutzen" will die Europapartnerschaft mit Bürgerinnen und Bürger in Österreich in einen europapolitischen Dialog treten. So kann die Europapartnerschaft eine Plattform für Erfahrungen, Meinungen und Erwartungen zu EUropa bilden. Die Projekte der Europapartnerschaft sollen so dazu beitragen, EUropa "be-greifbarer" zu machen.

Sie setzen auf Nachhaltigkeit und richten sich an Zielgruppen wie Lehrkräfte, Journalistinnen und Journalisten oder Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter – diese sind wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für eine offene, kritische und lebendige EU-Debatte.

Unabhängig geprüft

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien hat die Europapartnerschaft 2011 geprüft. Es kam zum Schluss, dass die Europapartnerschaft den "Nukleus der Europakommunikation in Österreich" darstelle. Seit Jahresbeginn 2012 wird die Europapartnerschaft laufend extern evaluiert, um die Projektentwicklung weiter zu professionalisieren.

Evaluierungsberichte

Informationen zu den Einzelprojekten

Pro Jahr führt die Europapartnerschaft etwa vier bis fünf Projekte durch. Seit 2008 hat die Europapartnerschaft 22 Projekte erfolgreich abgeschlossen. Zwei weitere Projekte sind im Jahr 2014 in Umsetzung. Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie auf dieser Website. Sie können uns bei Fragen auch gerne kontaktieren:

Kontakt Europapartnerschaft:

Bundeskanzleramt Österreich
Bundespressedienst
Abteilung VII/2 – Medienbetreuung, Europainformation
Telefon: +43 1 531 15 - 202424
E-Mail: federalpressservice@bka.gv.at (Betreff: Europapartnerschaft)

Wer finanziert die Europapartnerschaft?

Die Finanzierung der Projekte erfolgt aus Gemeinschaftsmitteln der Europäischen Union. 2013 stellte die Europäische Kommission 350.000 Euro für die Europapartnerschaft in Österreich bereit, um 2013 und 2014 Projekte zu finanzieren. Innerstaatliche Institutionen, die sich an der Europapartnerschaft beteiligen, unterstützen projektabhängig zumeist mit Personal- und Sachleistungen sowie zusätzlichen finanziellen Mitteln.

Pro Jahr steht der Europapartnerschaft in Österreich ein von der Europäischen Kommission festgelegter Maximalbetrag zur Verfügung. 2008 bis 2010 waren dies jeweils 300.000 Euro, 2011 450.000 Euro. 2012 betrug das Budget der Europapartnerschaft in Österreich 427.000 Euro. Für 2013 und 2014 liegt die Maximalsumme bei 350.000 Euro.

In jährlichen Kommunikationsplänen wird das Jahresbudget einzelnen Projekten zugewiesen. Nicht verwendete Mittel erhält die Europäische Kommission rückerstattet. Wie viel die Europapartnerschaft in Österreich pro Jahr an finanziellen Mitteln verbraucht, steht also erst fest, wenn alle Projekte für ein Jahr abgeschlossen sind.

Wie "funktioniert" die Europapartnerschaft konkret?

Die Steuerungsgruppe der Europapartnerschaft tagt regelmäßig. In ihren Sitzungen entwickeln ihre Mitglieder gemeinsam Kommunikationsprojekte und stellen dabei unter anderem die folgende Fragen: Welche Ziele verfolgt das Projekt? Welche Zielgruppe soll das Projekt ansprechen? Sind es etwa Journalistinnen und Journalisten oder Jugendliche? Wie teilt sich das Jahresbudget auf die einzelnen Projekte auf?

Das Bundeskanzleramt koordiniert

Der Bundespressedienst im Bundeskanzleramt, fungiert als sogenannte "zwischengeschaltete Einrichtung". Er ist für die korrekte rechtliche und budgetäre Abwicklung (Ausschreibungen, Vergabeprozess, Abwicklung des Zahlungsverkehrs) sowie das Projektmanagement und Berichtswesen verantwortlich.

Geschichte der Europapartnerschaft

Die Europapartnerschaft (offiziell "Managementpartnerschaft" oder "Verwaltungspartnerschaft") zwischen der Republik Österreich und der Europäischen Kommission wurde per Vertrag am 1. Juli 2008 auf vier Jahre geschlossen. Die Grundlage ist die so genannte Übertragungsvereinbarung zwischen der Europäischen Kommission und der Republik Österreich. Am 10. Juli 2012 haben die Vertragspartner die Zusammenarbeit um weitere vier Jahre verlängert.

Gemeinsam kommunizieren in ganz Europa

Vergleichbare Partnerschaften gibt es aktuell auch in 18 Ländern der bald 28 EU-Mitgliedsstaaten. Österreich war im Jahr 2008 das vierte Land, das diese Partnerschaft mit der Europäischen Kommission eingegangen ist.

Die Rechtsgrundlage

Rechtliche Grundlage für die Europapartnerschaft ist der Beschluss der Europäischen Kommission KOM C (2004) 4841 vom 15. Dezember 2004. In Österreich wurde als rechtliche Basis am 1. Juli 2008 eine so genannte "Übertragungsvereinbarung" zwischen der Europäischen Kommission und der Republik Österreich abgeschlossen, die am 10. Juli 2012 um weitere vier Jahre verlängert wurde.