Jetzt für den Europa-Staatspreis 2017 bewerben!

Ausschreibung für hervorragende EU-Projekte läuft bis 31. März 2017.

Europa-Staatspreis 2017

Personen und Projekte auszeichnen, die Europa erklären: Das ist das Ziel des Europa-Staatspreises, den die österreichische Bundesregierung 2017 bereits zum 3. Mal ausschreibt. Der Europa-Staatspreis würdigt damit Initiativen, die zu einem besseren Verständnis der EU betragen.

Wie kann ich mich bewerben?

Bis 31. März 2017, 12 Uhr, können Interessierte ihre Projekte online einreichen oder von anderen nominiert werden. Alle Informationen zur Ausschreibung, die Teilnahmebedingungen sowie das Online-Formular zur Einreichung finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA):

Wer kann Projekte für den Europa-Staatspreis einreichen?

Ausgezeichnet werden Träger zivilgesellschaftlicher Projekte und Initiativen auf lokaler, regionaler oder europäischer Ebene sowie Autorinnen und Autoren von Publikationen oder Medienprodukten (Print, Internet, TV, Radio). Voraussetzung ist weiters:

  • Bei Personen: österreichische Staatsbürgerschaft mit Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsland bzw. Unionsbürgerinnen und Unionsbürger mit Wohnsitz in Österreich;
  • Bei Institutionen und Organisationen: Sitz in Österreich.

Welche Projekte kommen für den Europa-Staatspreis infrage?

Trophäe des Europa-Staatspreises 2017 © Jürgen Gabriel/BMEIA

Trophäe des Europa-Staatspreises 2017 (© Jürgen Gabriel/BMEIA)

Einreichungen sollten Initiativen, Projekte, Publikationen bzw. Medienprodukte betreffen, die "zur Erreichung der gemeinsamen Ziele der europäischen Integration, zur Verständigung in Europa und zur Stärkung des Europabewusstseins beitragen" konnten. Die innovativen Projekte müssen zudem einen Österreich-Bezug aufweisen, zum Zeitpunkt der Bewerbung/Nominierung begonnen und vor dem 31. März 2017 abgeschlossen worden sein. Einreichungen erfolgen in deutscher Sprache.

Projekte, die bereits im Vorjahr für einen Europa-Staatspreis eingereicht wurden, können neuerlich eingereicht werden, sofern sie die Voraussetzungen für die Teilnahme erfüllen und das Projekt seither fortgeführt oder weiterentwickelt wurde.

Zu den in den letzten Jahren eingereichten Projekttypen zählen unter anderem:

  • Veranstaltungen mit Europa-Bezug
  • Ausbildungs- und Weiterbildungsprojekte
  • Reisen zu den EU-Institutionen
  • Grenzüberschreitende sportliche, kulturelle und künstlerische Aktivitäten
  • Jugendprojekte
  • Journalistische Beiträge

Wer entscheidet, welche EU-Projekte den Europa-Staatspreis gewinnen?

Eine 9-köpfige Fachjury entscheidet 2017 über die Vergabe des Europa-Staatspreises. Entscheidende Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin, des Preisträgers sind vor allem die Wirksamkeit des Projektes (auch in Hinblick auf neue Zielgruppen), die Nachhaltigkeit und Kreativität sowie Frage, wie sehr das Projekt dazu beiträgt, weitere Personen zur Auseinandersetzung mit Europa zu bewegen. Die Preisträgerin, der Preisträger wird Anfang Mai 2017 informiert und anlässlich der Preisverleihung rund um den Europatag (9. Mai 2017) öffentlich bekannt gegeben.

Das Projekt "Rückenwind" der Arbeiterkammer Tirol gewann 2015 den Europa-Staatspreis. Es ermöglicht Auslandsaufenthalte von sozial benachteiligten Jugendlichen:

(Video auf Youtube ansehen.)

Was winkt den Europa-Staatspreis-Siegerinnen und -Siegern?

Der Europa-Staatspreis ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Neben dem Preisgeld bekommen die Siegerinnen und Sieger auch die von Designer Thomas Fechtner gestaltete Europa-Staatspreis-Trophäe. Der Metallblock ist 2 Kilogramm schwer und symbolisiert als 12-Eck einerseits die 12 Sterne der Europaflagge, andererseits die wechselhafte Geschichte der EU.

Der Europa-Staatspreis wurde 2015 anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des österreichischen EU-Beitritts zum ersten Mal vergeben.

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