Zum Inhalt springen (Alt+0).
Zum Hauptmenü springen (Alt+1).
Zum Submenü springen (Alt+2).
Zur Positionsanzeige (Alt+4).
Die EU-Mitgliedstaaten können nur mit Zustimmung des Europäisches Parlaments beschließen, neue Mitglieder in die Union aufzunehmen. Beitrittskandidaten sind derzeit Kroatien, die frühere jugoslawische Republik Mazedonien und die Türkei, während Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien sowie die Republik Kosovo zu den potenziellen Beitrittskandidaten zählen. Das Europäische Parlament bewertet die Fortschritte dieser Länder bei der Erfüllung der Beitrittskriterien und gibt mit seinem Votum letztendlich den Ausschlag darüber, ob diese Länder der EU beitreten dürfen.
Bei den letzten Erweiterungsrunden beispielsweise sind aus den früheren kommunistischen Staaten mit Unterstützung und unter Anleitung der EU politisch stabile, demokratische Nachbarn mit einer stark wachsenden Volkswirtschaft geworden.
Durch die beiden Erweiterungsrunden ist die Zahl der Verbraucher im Binnenmarkt um mehr als 100 Millionen angewachsen. 2007 exportierten die in den alten Mitgliedstaaten ansässigen Unternehmen 7,5 Prozent ihres gesamten Exportvolumens in die neuen Mitgliedstaaten, während es 1999 nur 4,7 Prozent waren. Der Handel zwischen den alten und den neuen Mitgliedstaaten hat sich in weniger als 10 Jahren beinahe verdreifacht (von 175 Milliarden Euro im Jahr 1999 auf zirka 500 Milliarden Euro im Jahr 2007).
Dank der Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedstaaten konnten die alten Mitgliedstaaten ihren erhöhten Arbeitskräftebedarf decken, sodass diese Arbeitnehmer wesentlich zu einem anhaltenden Wirtschaftswachstum beigetragen haben.
So sind in Großbritannien beispielsweise seit 2004 eine halbe Million freie Stellen mit Arbeitnehmern aus den neuen Mitgliedstaaten besetzt worden. Dieses Beispiel hat andere Länder dazu ermutigt, ihren Arbeitsmarkt ebenfalls zu öffnen.
In den fünf Jahren seit ihrem EU-Beitritt hat sich das durchschnittliche Wachstum des Bruttoinlandprodukts in den neuen Mitgliedstaaten von 3,4 Prozent auf 5,6 Prozent erhöht, und der Handel verzeichnete einen Zuwachs um 16,2 Prozent. Die Durchschnittsgehälter sind gestiegen, und der Anteil der im Dienstleistungssektor sowie in der Fertigung von Hightech-Geräten beschäftigten Arbeitnehmer wächst beständig.
Herausgeber: Europäische Kommission, Generaldirektion Kommunikation
Zurück zur Übersicht