Zum Inhalt springen (Alt+0).
Zum Hauptmenü springen (Alt+1).
Zum Submenü springen (Alt+2).
Zur Positionsanzeige (Alt+4).
Im Rahmen des im Einvernehmen mit dem Europaparlament gegründeten Europäischen Sozialfonds (ESF) beteiligt sich die EU an Projekten der Mitgliedstaaten, mit denen europäische Arbeitskräfte und Unternehmen besser für die heutigen Herausforderungen gerüstet werden sollen. Dies ist ein wichtiger Baustein der EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung, die darauf abzielt, den Menschen zu einer höheren Lebensqualität und besseren Qualifikationen zu verhelfen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.
Zeitarbeitskräfte machen in der EU 10 Prozent der Beschäftigten aus; dies entspricht mehr als 6 Millionen Stellen. Dank der EU-Gesetzgebung profitieren sie jetzt von den gleichen grundlegenden Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen wie ihre festangestellten Kollegen. Die Gesetzgebung räumt der Industrie weiterhin die erforderliche Flexibilität ein und ermöglicht es den Beschäftigten, Berufs- und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren.
Im Rahmen der gemeinsam mit dem Europäischen Parlament erlassenen EU-Gesetzgebung hat jetzt jeder Elternteil für sich Anrecht auf drei Monate Elternzeit. Nach Ablauf dieser Elternzeit haben die Eltern das Recht, wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurückzukehren beziehungsweise haben sie Anspruch auf eine gleichwertige oder vergleichbare Stelle. Die Arbeitgeber müssen sich an die von allen europäischen Ländern vereinbarten Mindestanforderungen halten.
Mit Hilfe von EURES (European Employment Services), dem europäischen Netz der öffentlichen Arbeitsverwaltungen, können Sie in ganz Europa auf Stellensuche gehen; im Service inbegriffen sind auch Stellenangebote für Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz.
EURES ist nicht nur eine riesige Datenbank mit Stellenangeboten, sondern bietet Ihnen auch Beratung und landesspezifische Informationen rund um das Leben und Arbeiten in Europa, beispielsweise zu den Themen Sozialversicherung, Lebenshaltungskosten, Gesundheits- und Bildungssystem sowie Anerkennung von Qualifikationen. EURES ist auch ein nützliches Werkzeug für Arbeitgeber, die Arbeitnehmer aus einem anderen Land rekrutieren möchten. Das Portal stützt sich auf ein Netz aus 700 Beratern, die in Kontakt mit Arbeitssuchenden und Arbeitgebern stehen und diese bei allen Belangen im Zusammenhang mit internationalen Einstellungen beraten.
Link zu EURES
Im Zeitraum von 2007 bis 2013 wendet die EU im Einvernehmen mit dem Europäischen Parlament über 8 Milliarden Euro auf, um den europäischen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, im Rahmen der Programme für lebenslanges Lernen einmal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Hierzu stehen unter anderem die Programme „Erasmus“, „Comenius“, „Leonardo da Vinci“ und „Grundtvig“, „Jugend in Aktion“ und „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ sowie das Programm „Kultur“ zur Verfügung.
Das Programm ERASMUS gewährt Studenten einen finanziellen Zuschuss. Zudem wird das im Ausland verbrachte Studienjahr für den angestrebten Abschluss mit angerechnet. Ähnliche Programme („Leonardo da Vinci“ und „Marie Curie“) fördern die berufliche Aus- und Weiterbildung beziehungsweise die Karriereentwicklungsmöglichkeiten von Forschenden.
Seit 2005 haben sich mehr als 35.000 europäische Schulen an der E-Twinning-Aktion im Rahmen des Programms „Comenius“ beteiligt. Hierbei werden den Schulen kostenlos Partner für gemeinsame Internetprojekte vermittelt. Diese vom Europäischen Parlament unterstützte Initiative findet sowohl bei den Schülern als auch den Lehrern sehr großen Anklang.
Insgesamt haben bereits 1,5 Millionen junge Menschen von den entsprechenden Mobilitätsprogrammen der EU profitiert; allein im Jahr 2007 nahmen mehr als 40.000 junge Menschen an einem Jugendaustausch teil, und rund 5.000 engagierten sich im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes. Das Europäische Parlament unterstützt diese Austauschprogramme tatkräftig.
Allein im Jahr 2008 mobilisierte das vom Europäischen Parlament befürwortete Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ rund eine Million Menschen für kulturelle Austauschaktivitäten, die mehr als 1.200 Städtepartnerschaften und Initiativen von 4.000 Städten umfassten.
Herausgeber: Europäische Kommission, Generaldirektion Kommunikation
Zurück zur Übersicht