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Die gemeinnützige GmbH Aqua Mühle Frastanz in Vorarlberg führt mittlerweile den siebten Lehrgang zur gelernten Heimhelferin in Folge durch. In 200 Stunden Theorie und 200 Stunden Praxis werden binnen 14 Wochen jeweils zwölf Teilnehmerinnen ausgebildet. Die Kursteilnahme wird bei erfolgreicher Bewerbung durch das AMS Vorarlberg bezahlt.
Nach bestandener Abschlussprüfung sind die Frauen sowohl in der stationären wie ambulanten Heimhilfe gefragt. Das heißt, sie betreuen vorwiegend bedürftige Personen und chronisch Kranke. "Vor allem Wiedereinsteigerinnen, die Angehörige betreuen beziehungsweise betreut haben, kommen zu uns und lernen sämtliche Grundtechniken in unseren Kursen", berichtet Ulrike Schmid-Santer von Aqua Mühle Frastanz. Sie bringen hohe soziale Kompetenz und Lebenserfahrung ein, die vor allem in den Gesprächen mit den zu betreuenden Personen zum Tragen kommen.
Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste bietet die Aqua Mühle die Arbeitskraft der Absolventinnen sofort nach Kursende an. Weitere Lehrgänge sind schon in Planung und unterstreichen die ungebrochene Nachfrage, sowohl im Gesundheitsbereich, als auch von arbeitsuchenden Frauen in der Region.
Eine weitere Qualifizierung zur Pflegehelferin beziehungsweise anschließend zur diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester steht allen Absolventinnen offen.
Aqua Mühle Helfende Hände sind gefragt. (© Verein Aqua Mühle Frastanz)
Beim AMS gemeldete Frauen ab 45, die über psychische und physische Belastbarkeit verfügen und Interesse am Pflegeberuf zeigten. Die erfolgreiche Absolvierung des Aufnahmeverfahrens war Voraussetzung zur Kursteilnahme.
Die Ausbildung dauert 14 Wochen und teilt sich in einen theoretischen und in einen praktischen Teil. Sowohl bei der Prüfungsvorbereitung als auch bei der Jobsuche werden die Teilnehmerinnen unterstützt.
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