Qualifizierung in der Pflege

Auch das AMS Vorarlberg, bietet wie das AMS Salzburg einen Kurs zur Pflegehelferin an. Der je 800 Theorie- und Praxisstunden umfassende Kurs wendet sich an Frauen ab 21 Jahre, die gerne Menschen betreuen, pflegen und in einer oftmals schwierigen Lebensphase unterstützen wollen.

Die dadurch entstehende Intimität mit fremden Menschen stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Die entsprechende psychische und physische Belastbarkeit der Teilnehmerinnen waren somit unbedingte Voraussetzungen für die Zulassung zum Kurs.

Der zukünftige Arbeitsplatz ist mehrheitlich in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen angesiedelt. Der Aufgabenbereich ist umfassend und reicht von der Essensausgabe über die Unterstützung bei der Pflege von Patientinnen und Patienten bis zur Verteilung von Medikamenten und der sorgfältigen Dokumentation der getroffenen Handlungen. Die Kursteilnehmerinnen erhalten am Ende der Ausbildung das "Pflegehilfezeugnis" und haben beste Chancen am Arbeitsmarkt. Die Möglichkeit, sich in diesem Umfeld später weiter zu qualifizieren beziehungsweise zu spezialisieren, ist ein weiterer Grund für den Erfolg dieses Angebots.

Zielgruppe

Beim AMS gemeldete Frauen ab 21 Jahren: Sie verfügen über psychische und physische Belastbarkeit zeigten Interesse am Pflegeberuf und absolvierten erfolgreich einen Aufnahmetest.

Ablauf der Ausbildung

Die Lerninhalte richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben und umfassen sowohl Praxis- als auch Theoriestunden. Die Ausbildung schließt mit einer kommissionellen Prüfung und der Überreichung des staatlich anerkannten Pflegezeugnisses ab.

Fakten

  • 18 Plätze wurden finanziert.
  • Die Gesamtförderung beträgt 102.990 Euro.
  • Das AMS zahlt davon 55.615 Euro.
  • Der Beitrag der EU aus dem ESF-Topf beläuft sich auf 47.375 Euro.