Die Kundin ist Königin, der Kunde ist König

148 Langzeitarbeitslose sind derzeit im Sozialökonomischen Betrieb "Proba" in Linz beschäftigt. Das Projekt bietet eine umfassende Qualifizierung für Menschen auf Arbeitssuche, die gerne mit und für Menschen arbeiten.

"Das Cateringservice von FAB Proba zum Beispiel hat sich als effektives Instrument der Arbeitsmarktpolitik bewährt. Vor allem für Menschen, die bereits längere Zeit ohne Arbeit waren, bietet die Kombination von praktischer Tätigkeit, theoretischer Ausbildung und sozialpädagogischer Unterstützung die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg", sagt Direktor Wolfgang Gruber.

Weiters reichen die angebotenen Dienstleistungen von Gartengestaltung, über termingerechte Bauarbeiten, bis zur gründlichen Reinigung. Aber auch die Produktion von Werbematerialien, Versand von Aussendungen, Telefondienste und Datenbankbetreuung gehören zum Angebotsspektrum des Betriebes. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden direkt am Arbeitsplatz von Fachleuten ausgebildet. Die Zuteilung zu den verschiedenen Bereichen erfolgt nach Abklärung der Vorkenntnisse und Interessen. Unabhängig vom gewählten Arbeitsplatz, liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermittlung des Dienstleistungsgedankens. Schließlich ist eine entsprechende Kundenorientierung entscheidend für eine anschließende erfolgreiche Bewerbung am offenen Arbeitsmarkt

In einer Großküche bereiten zwei Mitarbeiterinnen Speisen zu.

Catering Die Küche bei der Vorbereitung für ein Catering im Linzer Lentos Museum. (© BBRZ GRUPPE/ FAB Proba)

Zielgruppe

Menschen, die beim AMS gemeldet und länger als 12 Monate ohne Beschäftigung waren.

Ablauf der Beschäftigung

Eine Anstellung bei FAB Proba dauert mindestens drei, maximal zehn Monate. Der erste Monat davon gilt als Probemonat. Die Anstellung wird von entsprechenden Kursen begleitet.

Link

FAB Proba

Fakten

  • 148 Plätze werden finanziert
  • Die Förderung durch das AMS und den ESF beträgt 3.229.788,95 Euro.
  • Davon zahlt das AMS 1.405.806,15 Euro und die EU aus den Mittel des ESF
    1.823.982,20 Euro.
  • Hinzu kommen 1.272.871,05 Euro vom Land Oberösterreich.