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Kinder und Jugendliche mit Lernschwächen sind seit einigen Jahren in den schulischen Alltag integriert. Was aber, wenn die Schulzeit vorbei ist?
Eine "normale" Ausbildung oder der Besuch einer höheren Schule sind oft nicht möglich. Seit über drei Jahren wird daher im Burgenländischen Schulungszentrum (BUZ) das Projekt "Anlehre" erfolgreich umgesetzt. Ausbildungsleiter Engelbert Kenyeri: "Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen Schule und Job."
Anlehre Auch IT-Schulungen stehen am Programm der Anlehre. (© BUZ )
Durch die "Anlehre" erarbeiten die Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren Fähigkeiten in den Bereichen Grünlandpflege, Raumpflege und Küchenarbeit. Einige entdecken hier ihre handwerklichen Fertigkeiten. Abgerundet wird die "Anlehre" durch die Zusammenarbeit mit Betrieben. Das "Schnuppern" in diesen Unternehmen ist Teil des Projektes. Die Lehrlinge erfahren so ihre Stärken und Schwächen in der Praxis, und durch die Kontakte mit möglichen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern erhöhen sich die Jobchancen.
Bei privaten oder finanziellen Schwierigkeiten steht den Jugendlichen eine Sozialpädagogin zur Verfügung. Nach erfolgreich abgeschlossener "Anlehre" gelingt dem Großteil der Jugendlichen der Einstieg in den Arbeitsmarkt.
Jugendliche aus dem Burgenland zwischen 15 und 24 Jahren mit Lernschwächen.
Interessierte konnten sich beim BUZ für einen "Schnuppertag" anmelden. Die Dauer der Anlehre ist individuell auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt. Eine betreute Wohnmöglichkeit steht in Neutal zur Verfügung. Einerseits werden die Jugendlichen dadurch selbständiger, andererseits können so Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regionen des Burgenlandes die Anlehre absolvieren.
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