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"Wir verbinden Wirtschaftliches und Soziales" – so lautet die Devise von INTEGRA. Einerseits finden Langzeitbeschäftigungslose bei diesem Beschäftigungsprojekt mit Sitz in Wolfurt vorübergehend Beschäftigung. Andererseits bietet INTEGRA für seine Kundinnen und Kunden Dienstleistungen in unterschiedlichen Bereichen an.
Die Tätigkeiten erstrecken sich von Schneeräumung, Rasenpflege und Reinigungsarbeiten über Entrümpelungen bis hin zur Anfertigung von Holzprodukten für private Kundinnen und Kunden. Zudem bietet INTEGRA Schlossereiarbeiten an und betreibt eine Manufaktur für Montagearbeiten. In einer Nähwerkstatt wird individuell auf Kundenwünsche eingegangen. Der Zweig Haushaltsservice erledigt Wäschepflege und bietet einen Einkaufsservice für Menschen mit Gehproblemen an.
Die INTEGRA-Beschäftigten absolvieren neben ihrer Arbeit Weiterbildungskurse und werden von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern bei Problemen im Alltag unterstützt. INTEGRA legt Wert darauf, dass etwa die Hälfte der Beschäftigten Frauen sind. Wiedereinsteigerinnen können so nach Karenz oder Krankheit den Weg in den Arbeitsmarkt finden. Speziell für Frauen bietet INTEGRA Selbstbewusstseinstrainings an.
"Selbsthilfe statt Notstandshilfe" – unter diesem Motto bringt INTEGRA etwa die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder in den Arbeitsmarkt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von INTEGRA - (© INTEGRA)
Das Projekt richtet sich an AMS-Gemeldete die Vermittlungshindernisse, wie finanzielle oder persönliche Probleme haben, Langzeitbeschäftigungslose, Ältere oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Die durchschnittliche Dauer der Beschäftigung bei INTEGRA beträgt acht Monate. Neben Weiterbildungskursen arbeiten die Beschäftigten in allen Bereichen des Betriebes mit und erwerben so praxisbezogene Fähigkeiten. Ziel der Beschäftigung ist die Wiedereingliederung in den "normalen" Arbeitsmarkt, was etwa der Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch gelingt.
INTEGRA
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