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Paprikaschnitzel mit Nudeln, überbackene Broccoli, Kaspreßknödel mit Sauerkraut – täglich stehen den Kundinnen und Kunden des Salzburger Lokales "Schmankerl" zwei günstige Mittagsmenüs zur Verfügung. Auch an Sonn- und Feiertagen ist die Küche des "Schmankerl" in Betrieb. Ab sieben Uhr morgens kann man hier täglich preiswert frühstücken.
Was auf den ersten Blick wie ein "normales" Lokal aussieht, entpuppt sich als gemeinnütziger Gastronomiebetrieb: Im "Schmankerl" finden arbeitslose Menschen für maximal ein halbes Jahr Beschäftigung. Träger des Restaurants ist die Soziale Arbeit GmbH. Die Beschäftigten arbeiten entweder im täglich geöffneten Restaurant oder im Geschäftsbereich Catering mit. Die Beschäftigten sollen, so das Ziel des Projektes, nach oft langen Zeiten der Arbeitslosigkeit wieder an den Alltagsrhythmus in einem Betrieb herangeführt werden. Küchenhilfe, Betreuung der Kassa, Wareneingang – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im "Schmankerl" erledigen alle Tätigkeiten, die in einem Restaurant anfallen.
Zusätzlich zur Arbeit im Restaurant werden die Beschäftigten bei der Suche nach einem festen Arbeitsplatz unterstützt. Etwa der Hälfte von ihnen gelingt es, eine fixe Stelle zu bekommen – häufig weiterhin in der Gastronomie.
Gut und günstig essen im "Schmankerl". - (© Schmankerl)
Langzeitarbeitslose und langzeitbeschäftigungslose Menschen, die beim AMS vorgemerkt sind.
Die Beschäftigten im "Schmankerl" können für maximal ein halbes Jahr im Lokal arbeiten. In dieser Zeit helfen Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen bei der Bewältigung persönlicher und finanzieller Probleme. Bewerbungstrainings vermitteln den Beschäftigten Tipps und Tricks für die Jobsuche. Nach Ablauf des halben Jahres im "Schmankerl" findet etwa die Hälfte der Beschäftigten einen Job oder qualifiziert sich weiter.
Lokal 'Schmankerl'Soziale Arbeit GmbH
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