Facharbeiterintensivausbildung für Frauen zur Maschinenfertigungstechnikerin

Eine besonders erfolgreiche Ausbildung ist die verkürzte Lehre zur Maschinenfertigungstechnikerin: 80 Prozent der Teilnehmerinnen finden nach Lehrabschluss einen Beruf, 40 Prozent sogar im technischen Bereich.

Dadurch erreicht das Projekt, eine Zusammenarbeit vom AMS Wien und dem Unternehmen Philips, eines der wesentlichen Ziele: Durch die Intensivausbildung werden Frauen motiviert, unübliche Berufe zu ergreife und eine Ausbildung im technischen Bereich zu absolvieren. Besonders Frauen mit abgebrochener Ausbildung gibt das Programm die Möglichkeit, einen Lehrabschluss nachzuholen, betont das AMS Wien: "Die Teilnehmerinnen werden so zu qualifizierten Fachfrauen und haben anschließend gute Chancen am Arbeitsmarkt."

Das Schwerpunktprogramm "Frauen in Handwerk und Technik (FIT)" läuft in ganz Österreich.

Eine Frau feilt an einem Werkstück, das in einem Schraubstock eingespannt ist.

Ausgefeilt Eine angehende Maschinenfertigungstechnikerin beim Üben. (© AMS Wien)

Zielgruppe

Arbeitslose Frauen ab 19 Jahren oder Wiedereinsteigerinnen, die beim AMS als arbeitsuchend gemeldet sind und Interesse an einer Ausbildung in handwerklichen und technischen Berufen zeigten.

Ablauf der Ausbildung

Die Kursteilnehmerinnen absolvieren im Lauf von zwei Jahren den theoretischen und praktischen Teil der Lehrausbildung zur Maschinenfertigungstechnikerin. Die Lehre begann mit einem Informationstag und Schnupperangeboten zum Kennenlernen der Lehrinhalte. Ziel der Ausbildung ist die erfolgreiche Ablegung der Lehrabschlussprüfung.

Fakten

  • Pro Jahr nehmen zwölf Teilnehmerinnen an der Ausbildung teil.
  • Die Förderkosten belaufen sich insgesamt auf 562.433 Euro.
  • Der Anteil der EU beträgt 258.719 Euro aus Mitteln des ESF.