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Wie auch in der Steiermark findet in Salzburg im Auftrag des AMS eine Ausbildung zur Betriebsdienstleistungskauffrau statt. Die Lehrausbildung, die vom Berufsförderungsinstitut Salzburg durchgeführt wird, kombiniert die Bereiche Betriebsdienstleistung und Veranstaltungstechnik.
Für Neo-Lehrling Monika Z., die gerade an dem Programm teilnimmt, ist diese Lehre genau das Richtige: "Besonders gefällt mir, dass wir schon während der Lehre in Betrieben Erfahrungen sammeln können. Außerdem muss ich mir keine Gedanken um meine Söhne machen – während der Unterrichtseinheiten steht uns Kinderbetreuung zur Verfügung."
Angehende Betriebsdienstleistungskauffrauen wie Monika Z. absolvieren unter anderen die Module EDV, Kommunikation, Beschaffung, Rechnungswesen und Lagerwirtschaft. Auf dem Programm stehen aber auch Kenntnisse im Bereich der Gästebetreuung und der Werbung um Veranstaltungen künftig erfolgreich über die Bühne zu bringen.
Lajos Kiraly vom bfi Salzburg: "Der Beruf der Betriebsdienstleistungskauffrau ist ein relativ junger Beruf, den es erst seit ein paar Jahren gibt. Aber die Nachfrage von Unternehmen ist durchaus gegeben, weil Betriebsdienstleistungskaufleute breit eingesetzt werden können ." So finden 80 Prozent der Teilnehmerinnen nach dem Lehrabschluss einen Job.
Arbeitslos gemeldete Frauen, die bereits über eine Vorqualifizierung im handwerklich-technischen Bereich verfügten und eine zukunftsorientierte Berufsausbildung im technischen Bereich erwerben wollten.
Die Teilnehmerinnen durchlaufen eine vielseitige kaufmännische Ausbildung, die vor allem in Großunternehmen gefragt ist. Kombiniert wird die Lehre mit Praktika in Betrieben. Am Ende der zweijährigen Ausbildung steht der erfolgreiche Lehrabschluss als Betriebsdienstleistungskauffrau. Den Neo-Betriebsdienstleistungskauffrauen bieten sich damit Jobchancen in Krankenhäusern, Schülerheimen oder im Tourismus.
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