Wirtschaft rundum

In den an Ungarn grenzenden Regionen im Burgenland erhöhen ungarische Sprachkenntnisse die Chancen im kaufmännischen Bereich. Vor allem jugendliche Berufsanfängerinnen und -anfänger haben trotz Handelsschulabschluss immer wieder Schwierigkeiten, Arbeit zu finden.

Das vom AMS Burgenland im vergangenen Jahr angebotene Qualifizierungsprogramm "Wirtschaftsausbildung" war mit seinem Ungarisch-Kurs genau an diese Zielgruppe gerichtet. Er ging weit über einen klassischen Sprachkurs hinaus und umfasste in weiteren Modulen SAP Grundlagen, Einheiten zum Thema "Kommunikation und Präsentation" sowie den Europäischen Wirtschaftsführerschein der Stufe A. Dieser beinhaltet unter anderem Bilanzierung, Kostenrechnung und Wirtschaftsrecht. Durch die Ablegung der Prüfungen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anerkannte Zertifikate.

Im Kursverlauf wurde auf die Vermittlung von Praxisbeispielen besonders Wert gelegt, damit die Jugendlichen das erworbene Wissen künftig unmittelbar anwenden können.

Zielgruppe

Arbeitssuchende oder arbeitslos gemeldete Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahre, die eine Handelsschule oder eine Fachschule besuchten.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung dauerte 20 Wochen und war in fünf jeweils zwei- bis sechswöchigen Modulen aufgebaut. Am Ende jedes Modul war eine Prüfung abzulegen.

Fakten

  • 12 Ausbildungsplätze wurden finanziert.
  • 26.982,50 Euro der Gesamtkosten von 56.117 Euro kamen vom AMS.
  • 29.134,50 Euro wurden von der EU aus Mitteln des ESF übernommen.