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Herzlicher Empfang des neuen österreichischen Bundeskanzlers in Brüssel

Tusk, Juncker und Tajani betonen Vertrauen in die neue österreichische Regierung.

20.12.2017/TMI

Kurz gefasst

Der erste Besuch des neuen österreichischen Bundeskanzlers ging nach Brüssel. Am 19. Dezember traf Sebastian Kurz den Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, und den Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Beide betonten ihre guten Beziehungen mit Österreich. Beim Gespräch zwischen Kurz und EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani am Folgetag wurde die Kooperation während des österreichischen EU-Ratsvorsitzes im zweiten Halbjahr 2018 thematisiert.

Am ersten Tag nach der Angelobung flog der neue österreichische Bundeskanzler für seinen ersten Auslandsbesuch nach Brüssel. Am Abend des 19. Dezember 2017 traf sich Sebastian Kurz zu einem bilateralen Gespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk. Der Ratspräsident bekräftigte sein großes Vertrauen in den neuen österreichischen Regierungschef und, dass er sich auf eine Zusammenarbeit im Europäischen Rat freue.

Danach folgte ein Gespräch mit dem Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und mit dem österreichischen EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn. Auch dieses Gespräch verlief sehr familiär. Juncker wolle keine Vorverurteilungen gegen die neue Regierung machen und bestätigte, dass er mit dem neuen Regierungsprogramm sehr zufrieden sei.

(Das Video auf der Webseite der Europäischen Kommission ansehen.)

Österreichischer EU-Ratsvorsitz 2018 im Fokus

Sebastian Kurz, Antonio Tajani © BKA/Dragan Tatic

Inhaltlich stand der EU-Ratsvorsitz im Mittelpunkt der Gespräche, den Österreich ab Juni 2018 übernimmt. Besonders mit EU-Kommissar Johannes Hahn wurden einige wichtige Punkte hinsichtlich der Vorbereitungen besprochen.

Am zweiten Tag der Brüssel-Reise von Bundeskanzler Sebastian Kurz stand ebenfalls das Thema EU-Ratsvorsitz auf der Tagesordnung. Bei einem Treffen mit dem EU-Parlamentspräsidenten Antonio Tajani betonten beide die Wichtigkeit einer intensiven Kooperation im zweiten Halbjahr 2018.

Sebastian Kurz war mit seinem ersten Auslandsbesuch als Bundeskanzler sehr zufrieden und unterstrich, dass sich besonders in Anbetracht des EU-Ratsvorsitzes "Österreich noch stärker in die EU einbringen" wolle.

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