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"WiFi4EU" – Freies WLAN für Europa

Registrierung für EU-finanzierte Internet-Hotspots beginnt.

Logo WiFi4EU

Kurz gefasst

Seit März 2018 können sich Städte und Gemeinden innerhalb der EU auf dem "WiFi4EU"-Webportal registrieren und um finanzielle Unterstützung für den Aufbau von kostenlosen öffentlichen Internet-Hotspots bewerben.

Bis 2020 sollen mit dem Projekt "WiFi4EU" öffentliche Institutionen, Bibliotheken, Krankenhäusern, öffentliche Plätze und Parks in bis zu 8 000 Gemeinden mit kostenfreiem WLAN ausgestattet werden.

Zugang zu kostenlosem Internet in jedem europäischen Dorf und jeder europäischen Stadt war die Forderung von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 innerhalb der Europäischen Union flächendeckend einen freien WLAN-Zugang in öffentlichen Einrichtungen zu sichern. Auf relevanten Plätzen, Parks, aber auch in Krankenhäusern und Bibliotheken sollen Bürgerinnen und Bürger via WLAN-Hotspot ins Internet einsteigen können.

120 Millionen Euro für bis zu 8 000 Gemeinden

Von 2018 bis 2020 hat die EU-Kommission für dieses Projekt 120 Millionen Euro reserviert. In diesem Zeitraum will man bis zu 8 000 Gemeinden mit schnellen WLAN-Hotspots ausstatten.

Die Gemeinden müssen sich um die Gelder bewerben. Die EU übernimmt die Kosten für die Technik und Installation. Für die Instandhaltung der WLAN-Hotspots sind die Gemeinden verantwortlich. Wer den EU-Zuschuss für die Anfangskosten erhält, erklärt sich bereit, die WLAN-Verbindung mindestens 3 Jahre zur Verfügung zu stellen.

Wie funktioniert die Teilnahme an "WiFi4EU"?

  • Ab 20. März 2018 können sich interessierte Städte und Gemeinden innerhalb der Europäischen Union beim Webportal www.WiFi4EU.eu für eine Teilnahme anmelden
  • Mitte Mai 2018 erfolgt die erste Aufforderung für die registrierten Gemeinden, sich mit konkreten Projektvorschlägen für ein erstes Los von 1 000 "WiFi4EU"-Unterstützungsgutscheinen im Wert von 15 000 Euro zu bewerben.
  • In einer darauf folgenden Zuteilungsphase gibt die Kommission 1 000 Gemeinden bekannt, die die Mittel erhalten. Die Europäische Kommission möchte dabei die geografische Ausgewogenheit wahren, wobei jedes  teilnehmende Land mindestens 15 Gutscheine bekommt.
  • In den kommenden 2 Jahren soll es zudem 2 weitere Aufforderungen zur Bewerbung geben. 

WLAN-Ausbau als Teil der europäischen Breitbandstrategie

Die "WiFi4EU"-Initiative ist Teil der europäischen Breitbandstrategie. Ihre Aufgabe ist es, den Netzausbau innerhalb der EU voranzutreiben. Durch das Projekt "WiFi4EU" soll die sogenannte digitale Kluft verringert werden. Denn nicht alle Menschen in der EU haben den gleichen Zugang zum Internet. Ausschlaggebend sind Bildungsgrad, Einkommen und Infrastruktur. Mit "WiFi4EU" sollen beispielsweise finanziell benachteiligte Bürgerinnen und Bürger kostenlos auf schnelles Internet zuzugreifen können.

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